Vorzüge
- Bräterzone im Kochfeld
- EcoClean Direct für Sauberkeit
Nachteile
- Cerankochfeld anfällig für Schmutz



Lecker kochen: Ein Elektroherd kann backen, braten und kochen – ein kleiner Allrounder für Ihre Küche. Dadurch, dass der E-Herd keine offene Flamme benötigt, ist er außerdem viel sicherer als ein Gasherd. Weiters besticht das Gerät durch seine vielen Koch- und Backmöglichkeiten. Im Set mit einem Backofen ist der E-Herd eine Bereicherung für Ihre Küche.
Je nach Geschmack und Küche können Sie zwischen integriertem Einbauherd oder freistehendem Standherd wählen. Wählen Sie den optimalen Elektroherd mit unserem nachfolgenden Ratgeber. Auf BILD.de fassen wir unterschiedliche Elektroherd-Tests von 2025 zusammen und bieten Ihnen somit die ideale Kaufberatung.
Ein Elektroherd wird an Ihr Stromnetz angeschlossen und per Festanschluss in der Küche installiert. Kochfeld und Backofen laufen somit über Ihren Hauptanschluss. Autarke Kochfelder werden unabhängig vom Backofen betrieben, Sie brauchen hierfür einen zweiten Stromanschluss. Elektroherd-Sets bzw. Kombigeräte verfügen hingegen über ein zusammengeschlossenes Kochfeld mit Backofen.
E-Herde heizen nach dem Prinzip der Widerstandsheizung. Dieses besagt: Wird Strom durch einen Leiter geleitet, erwärmt er sich aufgrund des elektrischen Widerstands des Leiters. Das heißt, je mehr Strom hindurchgeleitet wird, desto mehr erhitzt sich der Leiter. Ringförmiges Aneinanderlegen des Leiters verstärkt den Effekt, darum sind Herdplatten auch rund.
Tipp: Nutzen Sie die Restwärme des Elektroherds, um Energie zu sparen und somit den Stromverbauch zu senken.
Elektroherde sind für jede Art von Küche geeignet, da sie sowohl freistehend als auch fest verbaut installiert werden können. Da E-Herde meist im Set mit einem Backofen angeboten werden, sind die Geräte perfekt aufeinander abgestimmt und erfüllen wichtige Koch- und Backfunktionen.
Elektroherde brauchen etwas länger zum Aufheizen als Gasherde, sind jedoch auch sicherer, da keine offene Flamme nötig ist. Der Anschluss ist einfach und Elektroherde sind sehr effizient, durch hochmoderne Ceranfelder oder Induktionskochfelder. Ein Kochfeld aus Glaskeramik ist nicht nur effizient, es lässt sich auch schnell und einfach reinigen. Neben den Koch- und Backmöglichkeiten, die ein Elektroherd bietet, sind E-Herde auch vor allem günstiger in der Anschaffung als Gasherde, da sie meist praktischerweise mit einem Backofen verfügbar sind.

Mit einem Elektroherd können Sie backen, grillen und kochen.
Nicht nur günstig, sondern auch auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten: Wir auf BILD.de zeigen, worauf es ankommt, wenn Sie sich entscheiden, einen Elektroherd zu kaufen.
Entscheidend für einen guten Elektroherd sind seine Koch- und Backmöglichkeiten. Hier ist unter anderem der Elektroherd-Backofen ausschlaggebend. Dieser sollte standardmäßig mit Ober- und Unterhitze und Umluft ausgestattet sein. Wobei letzteres die Hitze im Ofen gleichmäßig verteilt. Wenn Sie gerne backen, wäre Heißluft eine weitere nützliche Funktion. Auch ein Grill ist hilfreich, um Speisen zu rösten oder auch zu überbacken.
Das Fassungsvermögen des Backofens ist besonders relevant, wenn Sie oft für viele Personen kochen. Hier ist ein Volumen ab 66 l empfehlenswert, die Größe spiegelt sich jedoch im Preis wider.
Ein Display erleichtert die Bedienung und hilft beim Ablesen von Werten.
Umweltbewusstes Denken spart bares Geld: Eine hohe Energieeffizienz vermindert den Energieverbrauch. Daher achten Sie beim Kauf besonders auf eine sehr gute Energieeffizienzklasse wie A oder besser. Besonders Elektroherde von Siemens überzeugen mit ihrem geringen Energieverbrauch.
Das Material bzw. der Typ des Kochfelds macht einen enormen Unterschied: Elektroherde mit Ceranfeld können Schnellkochplatten und Bräterzone besitzen. Cerankochfelder verfügen meist über eine Restwärmeanzeige. Platten aus Gusseisen bestechen wiederum durch ihre Optik und ihre Robustheit. Sie sind leicht zu reinigen und zerkratzen nicht.
Ein Elektroherd mit Induktion erwärmt mittels Spannung, Energie geht demnach nicht verloren, wenn Topf oder Pfanne nicht vollständig auf der Platte stehen. Die Brandgefahr ist hier minimiert, jedoch ist spezielles Kochgeschirr notwendig.
Der Standard-Elektroherd verfügt über 4 Cerankochfelder bzw. Gusseisenplatten. Es gibt jedoch auch schmalere Modelle mit nur zwei Elektroherdplatten. Die Anzahl der Kochfelder variiert also.
Bei der Pyrolyse werden Bratenreste, Fett und Co zu Asche verbrannt. Die Katalyse verbrennt die Verschmutzungen bereits während dem Garen, der Schmutz wird von Keramikkügelchen in der Wand des Garraums aufgenommen. Hydrolyse reinigt mittels Wasser und Spülmittel, die eingefüllt werden müssen. Es entsteht Wasserdampf, der die Rückstände löst. Bei allen Varianten reicht das bloße Ab- bzw. Auswischen.
Sauber ohne viel Aufwand: Ein selbstreinigender Elektroherd lockert Eingebranntes und starke Verschmutzungen. Je nach Reinigungsfunktion kann danach der Herd einfach abgewischt werden. Als Reinigungsmethoden zur Auswahl stehen Katalyse, Pyrolyse und Hydrolyse.
Die wichtigsten Kaufkriterien für den passenden Elektroherd:

Elektroherde finden Sie als freistehende Modelle oder als Einbauherde.
Elektroherde werden aufgrund ihrer Einbaumöglichkeiten in zwei verschiedene Typen bzw. Kategorien unterteilt: Stand- und Einbauherd. Wer es gerne einheitlich mag, integriert einen Einbauherd in seine Küche. Diese Variante wirkt schick und verfügt in der Regel über 4 Kochplatten, schmalere Modelle haben nur 2 Elektroherdplatten.
Der festverbaute Elektroherd misst 50 cm, wenn das Gerät innerhalb der Einbaunische liegt und 60 cm, wenn es außerhalb liegt. Der Herd wird dem Design Ihrer Küche angepasst und platzsparend integriert. Der Einbauherd wird meist als Set mit der Küche verkauft.
Standherde sind im Vergleich die günstigeren Elektroherde. Wie Einbauherde messen die freistehenden Elektroherde 50 bis 60 cm, wobei es bei der größeren Variante eventuell zu Platzproblemen in kleinen Küchen kommen kann. Der Backofen sollte außerdem genügend Platz bei geöffneter Tür haben. Haben Sie einen guten Ort für Ihren Standherd gefunden, sollten Sie kontrollieren, ob die nötigen Elektroherd-Anschlüsse am gewählten Platz vorhanden sind. Großes Plus: Freistehende Elektroherde sind leichter zu warten und ermöglichen einen einfachen Austausch.
Qualitativ unterscheiden sich die beiden Varianten wenig: In Herd-Tests erreichen Stand- als auch Einbauherd ähnlich gute Ergebnisse. Die Vor- und Nachteile eines Standherds:

Achten Sie darauf, dass Ihr Elektroherd mindestens die Energieeffizienzklasse A hat.
Ein guter Elektroherd unterscheidet sich unter anderem durch seine Extras. Wer es gerne schnell mag: Die Schnellkochplatte heizt sich, wie der Name schon sagt, sehr schnell auf und kühlt auch schnell wieder ab. Die meisten Elektroherde mit Ceranfeld verfügen über mindestens eine Schnellkochplatte. Für einen Aufpreis ist der Herd mit mehreren Schnellkochplatten ausgerüstet.
Versenkbare Knebel sind besonders sicher: Kleinkinder und Haustiere können somit nicht Backofen oder Kochfeld aus Versehen einschalten. Damit auch Sie sich nicht verletzen können: Ein Teleskopauszug ist eine ausziehbare Backschiene, auf der Sie Kuchen, Aufläufe und Co. schnell und sicher in den Garraum schieben können. Ein Elektroherd mit Backwagen im Vollauszug hingegen wird die gesamte Schublade beim Öffnen der Tür ausgezogen und braucht entsprechend mehr Platz als ein Teleskopauszug.
Sie backen gerne? Dann ist ein Elektroherd mit 3D-Heißluft ideal für Sie. Diese Funktion ermöglicht eine gleichmäßige Temperatur im Garraum. Somit können Sie mehrere Backschienen gleichzeitig benutzen und jeweils das gleiche Backergebnis erzielen.
Vergleiche von Elektroherden gibt es viele. Auch Stiftung Warentest prüfte 2004 Einbauherde. Aufgrund seines Alters ist der Elektroherd-Test jedoch veraltet, dennoch interessant: Die teuren Modelle schnitten am besten ab. Damals kamen die Elektroherd-Testsieger von bekannten Marken wie Bosch, Siemens, Miele und Neff.
Die Modelle punkteten vor allem in den Bereichen Sicherheit und Funktionen wie Braten und Grillen. Österreichs Prüfinstitut Konsument überprüfte zuletzt 2017 Einbaubacköfen. Das Ergebnis: Auch hier waren Modelle von Neff und Siemens Testsieger, dicht gefolgt von Miele.
Elektroherde von Bosch und Siemens gelten heute noch als Qualitätsprodukte. Auch AEG bietet energieeffiziente Elektroherde mit großem Fassungsvermögen. Hersteller wie Bauknecht, Gorenje, Hoover und Amica punkten besonders durch Preis-Leistung und werden durchweg positiv bewertet.
Auf BILD.de raten wir: Bevorzugen Sie führende Hersteller, da diese meist besseren Service und eine einfachere Beschaffung von Ersatzteilen bieten. Hier eine kurze Übersicht über die verschiedenen Typen von Elektroherden:
| Elektroherd-Typ | Kurzbeschreibung |
|---|---|
| Einbauherd
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| Standherd
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|
Ein handelsübliches Kochfeld mit 4 Platten erreicht eine Anschlussleistung von rund 7,5 kW, also 7.500 Watt.
» Mehr InformationenEin Backofen hat im Vergleich etwa 3 bis 4 kW.
Am besten, Sie lassen Ihren Elektroherd von einer qualifizierten Fachkraft wie einem Elektriker anschließen, da der Elektroherd an Starkstrom angeschlossen werden muss. So minimieren Sie nicht nur das Verletzungsrisiko, sondern ersparen sich auch weitere Komplikationen wie etwa Brände aufgrund eines fehlerhaften Anschließens Ihres Elektroherds. Außerdem greift Ihre Haushaltsversicherung nur, wenn der Elektroherd-Anschluss nachweislich von einem Elektriker durchgeführt wurde.
» Mehr InformationenNutzen Sie einen Anschluss-Service beim Kauf: Viele Online-Anbieter sowie Elektrofachmärkte bieten den Anschluss bei Lieferung für ein überschaubares Entgelt an.
Einen günstigen Elektroherd erhalten Sie bereits für rund 200 Euro. Im mittleren Preisbereich kosten die Herde zwischen 300 und 800 Euro. Es gibt aber auch Elektroherde, für die Sie mehr als 2.000 oder 3.000 Euro bezahlen müssen.
» Mehr InformationenAls Erfinder des Elektroherds gilt der US-Amerikaner Lloyd Groff Copeman. Dieser entwickelte zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine elektrische Version des Gasherdes. Hierfür reichte er 1906 ein Patent ein.
» Mehr InformationenPlatzierung | Produktname | Bewertung | Fassungsvermögen Backofen | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | HKR39C250 von Bosch | sehr gut | 66 l | Bräterzone im Kochfeld | ca. 639 € | |
Position 2 | HEKO 466 Hydro von Bauknecht | sehr gut | 65 l | Hydrolyse-angetriebenes Reinigungsverfahren | ca. 549 € | |
Position 3 | HEKO 566 Pyro von Bauknecht | sehr gut | 65 l | Elektroherd hat LCD-Display | ca. 519 € | |
Position 4 | HK9R3A220 iQ300 von Siemens | sehr gut | 66 l | Ausziehbares Fach | ca. 619 € | |
Position 5 | Black Set 4 von Gorenje | sehr gut | 71 l | GentleClose-Technologie | ca. 515 € |
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